Dienstag, 25. September 2018

FC Nordkirchen - TuS Eichlinghofen 19.08.18

FC Nordkirchen siegt ganz stark mit 4:0

 

Fußball-Bezirksligist FC Nordkirchen hat nach dem Auftaktsieg in Wethmar am Sonntag direkt nachgelegt und auch den TuS Eichlinghofen geschlagen. Das 4:0 war eine Machtdemonstration.

 
 

Robin Schwick (r.) ist erster Gratulant von Dominick Lünemann beim Tor zum 1:0 gegen den TuS Eichlinghofen. Nordkirchen spielte wie im Rausch und gewann verdient mit 4:0 gegen den Verein aus Dortmund. © Sebastian Reith

Nordkirchen – Eichlinghofen 4:0 (2:0)

Teams und Tore

FC Nordkirchen: Sandhowe - Venneker, Fricke, Tönning (67. D. Eroglu), Bröer, Fritsche, Lünemann, Schwick (45. Jücker), Trawinski (75. Närdemann), Mrowiec, Krüger
TuS Eichlinghofen: Knoblich - Dapi, Steinke (60. Uphues), Bozkurt, Husic, Fälker, Neul (55. Desiderio), Geiger, Cetinkaya, Hillebrand, Pöhl (46. Tshitunga)
Tore: 1:0 Lünemann (18.), 2:0 Fricke (26./Foulelfmeter), 3:0 Krüger (50.), 4:0 Mrowiec (83.)

 

Blitzschnelles Umschaltspiel, eine aggressive Spielweise gepaart mit überfallartigen Angriffen – das prägte Nordkirchens erstes Heimspiel vor fast 200 Zuschauern, die garantiert nicht bereut haben, ins Stadion am Schloss gekommen zu sein.

Gegenüber dem Wethmar-Spiel, das der FCN mit Hängen und Würgen gewonnen hatte, wirkte Nordkirchen gegen den Staffelwechsler TuS Eichlinghofen wie befreit. Issam Jaber hatte an seiner Dreierkette festgehalten, aber auf zwei Positionen umgestellt. Tim Bröer rückte für Dennis Närdemann auf die Sechs, hinten kehrte Nils Venneker ins Abwehrzentrum zurück, der Florian Fricke nach außen verdrängte. Hier musste Daniel Eroglu dann weichen und auf die Bank.

Von der ersten Minute an machte Nordkirchen Dampf. Mittelstürmer Daniel Krüger hatte schon nach zwei Minuten nach einer Flanke von Dominick Lünemann die erste Großchance. Drei weitere Minuten später landete Lünemanns Abpraller bei Patrick Trawinski, dessen Schuss ein Eichlinghofener auf der Linie klärte. „Es war brutal geil, auf dem Platz zu stehen. Wir haben gemerkt, dass wir von Anfang an wach waren, und hatten eine ganz andere Einstellung als letzte Woche“, sagte Lünemann.

Nach 18 Minuten fiel dann die hochverdiente Führung durch den Rechtsaußen: Der neue Kapitän Marvin Fritsche eroberte sich wie vor dem Siegtreffer gegen Wethmar den Ball im Mittelfeld und spielte den perfekten Pass, Lünemann musste nur noch abschließen – 1:0. „Der Pass ist natürlich überragend. Es ging nur noch darum, den Ball Richtung Tor zu bringen. Dass der Pfosten mithilft, war dann auch etwas glücklich. Aber das ist es auch, was uns diese Saison ausmacht: dieses schnelle Umschalten“, sagte Lünemann.

Florian Fricke zeigte dann acht Minuten später, wie man Elfmeter schießt. Präzise. Hart. Und schnörkellos knapp unter die Latte. Keinerlei Spur von Nervosität beim neuerlichen Abwehrspieler. Vorausgegangen war ein Foul von Abwehrspieler Mirnas Husic an Robin Schwick.

Nur eine Schwächephase erlaubte sich Nordkirchen in der Viertelstunde vor der Pause, als Patrick Pöhl und zwei weitere Gästeakteure plötzlich vor Philipp Sandhowe auftauchten, Pöhl aber vorbeischoss. Kurz vor der Pause parierte Sandhowe dann wieder aus kurzer Distanz.

Nach dem Seitenwechsel setzt Patrick Trawinski zunächst einen Freistoß an die Latte (47.) und eine Minute später unterlief Eichlinghofen fast ein Eigentor. Mit Krügers 3:0 war das Spiel dann nach 50 Minuten nach Lünemanns Pass vorentschieden.

Immer wieder agierte Nordkirchen nach demselben Muster. Über die Außen suchten die Nordkirchener die Stürmer. Krüger verpasste seinen zweiten Treffer nach ähnlichem Schema – nur diesmal über links und Närdemann war Flankengeber – nach 77 Minuten.

Aber Krüger wurde noch einmal zum Vorbereiter: Er legte auf Joachim Mrowiec ab, der unhaltbar verwandelte. „Dass es so gut lief, hat mich auch überrascht“, sagte Issam Jaber nach Spielende. Mit Nordkirchen muss man ab sofort rechnen.

 Quelle: Ruhr-Nachrichten