Donnerstag, 21. Juni 2018

Schloss- und Dorflauf

Rekord bei den Voranmeldungen

Über 584 Voranmeldungen für den Schloss- und Dorflauf am 30. April zum offiziellen Meldeschluss am vergangenen Dienstag freuen sich die Leichtathleten des FC Nordkirchen. Das sind 18 mehr als im vergangenen Jahr und gleichzeitig ein neuer Rekord.

Nachmeldungen sind vor Ort noch bis etwa 30 Minuten vor dem Start des jeweiligen Laufes möglich. Der 18. Schloß- und Dorflauf beginnt am Samstagnachmittag um 17.30 Uhr mit dem Mini-Marathon. Es folgen Läufe über 800 m, 1600 m sowie 2,5, 5 und 10 Kilometern. Einzelheiten und Zeitplan siehe hier.

Nach Abschluss der Bauarbeiten im Nordkirchener Ortskern kehren die Leichtathleten in diesem Jahr wieder auf den Ludwig-Becker-Platz zurück. Hier bzw. auf der Lüdinghauser Strasse ist auch Start und Ziel. Die Ausgabe der Startnummern und die Entgegennahme von Nachmeldungen ist am Samstag ab 16 Uhr möglich.

Nach dem Lauf sind Ergebnisse und Urkunden unter diesem Link abrufbar. Ab Sonntagnachmittag finden sich voraussichtlich hier viele Fotos von der Veranstaltung.

Leichtathletik

Nordkirchener Achtelik ist wieder Europameister

NORDKIRCHEN/ANCONA Durch ein Zitterfinale und eine Saisonbestleistung hat sich Alfred Achtelik vom FC Nordkirchen den Hallen-Europameister-Titel im Stabhochsprung in der Altersklasse M55 gesichert. In Ancona in Italien sprang Achtelik am Mittwoch im dritten Versuch über 4,10 Meter. Das reichte für den Titel.

 
  • Alfred Achtelik vom FC Nordkirchen, hier bei den Hallen-Westfalenmeisterschaften im Januar 2016.

    Alfred Achtelik vom FC Nordkirchen, hier bei den Hallen-Westfalenmeisterschaften im Januar 2016. Sebastian Reith

„So gewinne ich gerne, auf den letzten Drücker mit etwas Gepoker. Das sind Siege, die hängen bleiben“, sagte Achtelik nach dem Wettkampf. Der Franzose Marc Spony, Titelverteidiger von vor zwei Jahren, scheiterte dreimal an den 4,10 Metern, während sich Achtelik im dritten Versuch über die Stange wand. Saisonbestleistung. 

Doch die war auch nötig, denn der Nordkirchener hatte Fehlversuche mit durch den Wettkampf geschleppt. Bei 3,80 Metern und 3,90 Metern musste er jeweils in den zweiten Versuch gehen. „Ich habe am Anfang für alle Höhen zwei Versuche gebraucht, weil ich die Stäbe durchprobiert habe“, sagte Achtelik, dessen Schutzhülle um die Stäbe auf dem Flug nach Italien kaputt gegangen war. Über die 4,00 Meter klappte es dann auf Anhieb im ersten Durchgang. „Ich bin dann immer besser in den Wettkampf reingekommen.“

Konkurrent ohne Fehlversuch

Doch sein Hauptkonkurrent Spony sprang am Mittwoch zunächst konstanter: Von 3,60 Meter bis 4,00 Meter – die 3,70 Meter ließ der Titelverteidiger aus – hielt sich Spony schadlos und übersprang alle Höhen ohne Fehlversuch. Der Franzose war drauf und dran, wieder Europameister zu werden. Denn bei Höhengleichheit zweier Springer ist der Athlet vorne, der bei der nächstniedrigen Höhe weniger Fehlversuche benötigt. Und den Unterschied machten im gestrigen Wettkampf lange die 3,90 Meter, bei denen sich der Nordkirchener einen Fehlversuch einhandelte.

Spony riss die 4,10 Meter dann dreimal. Achtelik dagegen musste im dritten Versuch drüber – und er schaffte es. „Ich wusste, dass ich nur dann gewinne, wenn ich die Höhe packe. Ich habe in dem Versuch glücklicherweise noch alles umgebogen“, sagte Achtelik. Bronze ging an Landsmann Lutz Herrmann mit 3,90 Metern.

Erwartetes Chaos

Kritik übte der Nordkirchener an der Organisation. Etwas mehr als fünf Stunden habe er für die acht Sprünge im Wettkampf benötigt. „Ich verstehe nicht, wie man so einen Wettkampf organisieren kann“, meinte er. 30 Stabhochspringer aus drei Altersklassen waren parallel am Start. „Jetzt bin ich platt“, sagte Achtelik gestern Abend. Die Entschädigung: Konkurrent Marc Spony brachte einen Rum aus der Karibik mit. Damit lässt sich ein EM-Titel auch feiern. 

Quelle: Ruhr-Nachrichten

Leichtathletik

Leonard Jücker legt Pause ein

Mit Leonard Jücker und Christopher Ruppel verlassen zwei langjährige Leistungsträger die Leichtathletikabteilung des FC Nordkirchen. Jücker, der einer der erfolgreichsten Leichtathleten der Jugendabteilung des Vereins ist, erhielt zum Abschied die silberne Ehrennadel des Deutschen Leichtathletikverbandes (DLV).


  • Zum Abschied erhielt Leonard Jücker (l.) von seinem Trainer Franz-Josef Frie die silberne DLV-Ehrennadel.

    Zum Abschied erhielt Leonard Jücker (l.) von seinem Trainer Franz-Josef Frie die silberne DLV-Ehrennadel. Foto: FCN (Verein)

"Obwohl er als Quereinsteiger erst mit 15 Jahren zur Leichtathletik kam, ist Leonard Jücker einer unserer erfolgreichsten Athleten im Jugendbereich", lobte Trainer Franz-Josef Frie seinen 20-jährigen Schützling, der vor fünf Jahren aus der Fußballabteilung zu den Leichtathleten wechselte, auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung der Leichtathleten des FC Nordkirchen. Jücker, so Frie, sei sowohl ein guter Springer als auch ein guter Läufer. Das sei schon sehr ungewöhnlich und unterstreiche sein Talent. In der ewigen Bestenliste des Vereins steht er 15 Mal ganz oben.

"Neben der Ausbildung habe ich ein Studium angefangen und habe einfach nicht mehr die Zeit, häufig zu trainieren", sagte der Elektrotechnik-Student. "Ich hatte gehofft, dass es zeitlich klappt, aber das hat sich schnell als falsch herausgestellt."

Je dreimal hatte er es in den vergangenen Jahren in die deutsche und in die westfälische Bestenliste geschafft. 2013 und 2015 war er Nordkirchens Sportler des Jahres. Im Vorjahr hat sich Jücker mit der 4x400-Meter-Staffel auch beim DLV verewigen können: Das Staffelquartett mit Jücker, Fabian Konietzni, Simon Dabrowski und Sebastian Niehues erlief sich 2015 bundesweit den 25. Platz in der U20. Dafür gab es die silberne Ehrennadel des DLV, die Jücker bei seiner Verabschiedung von seinem Trainer überreicht bekam.

Ein Abschied für immer? Frie hofft, dass es nicht so kommt. Jücker kann sich das Comeback in vier Jahren vorstellen und trainiert, so viel es geht. Dass er an seine Bestzeiten über 100 Meter (11,7 sek), 200 Meter (23,49 sek) und 400 Meter (53,10 sek) herankommt, ist allerdings unrealistisch.

Mit Christopher Ruppel scheidet zudem ein Jugendtrainer des FC Nordkirchen aus. Ruppel, der sich beruflich verändern wird, betreute zuletzt zusammen mit Susanne Hars die "Bambinis" des FC Nordkirchen. Der Leichtathletikvorstand des Vereins dankte Ruppel für sein sechsjähriges Engagement.

Quelle: Ruhr-Nachrichten

18. Schloss- und Dorflauf

Online-Anmeldung zum 18. Schloss- und Dorflauf geöffnet

Die Online-Anmeldung zum 18. Nordkirchener Schloss- und Dorflauf am 30. April 2016 ist eröffnet. Auch in diesem Jahr wird der traditionelle Lauf durch im Nordkirchener Ortskern stattfinden und zu den Höhepunkten im jährlichen Nordkirchener Veranstaltungskalender zählen.

Online-Anmeldungen sind bis zum Freitag 29. April hier möglich (Meldeschluss ist der 26. April, Meldungen danach zählen als Nachmeldungen). Am 30. April werden Vor-Ort-Nachmeldungen bis etwa 30 Minuten vor dem Start angenommen. Mehr Informationen zum Lauf sind hier zu finden.

Zum siebten Mal: "Über'n Obsen hopsen"

Halbmarathon-Stimmung in Nordkirchen

Nordkirchen – Die Vorzeichen für den 7. Nordkirchner Halbmarathon am Samstag stehen gut: Die Wetterprognose ist günstig, die on-line-Anmeldungen liegen knapp über Vorjahr und die Chip-Messung, die dieses Jahr erstmals eingesetzt wird, hat die Generalprobe am Mittwochabend bestanden.

„Wir sind zuversichtlich, dass der 7. Halbmarathon in Nordkirchen erneut ein Erfolg wird“, resümierte Willi Wiedau, 1. Vorsitzender der Leichtathleten des FC Nordkirchen. „Jetzt bitten wir noch um Verständnis und Rücksicht der Anwohner an der Strecke und hoffen auf eine ähnlich gute Unterstützung wie in den vergangenen Jahren“, betont Wiedau.

Betroffen sind vor allem Anwohner in Südkirchen und im Bereich des Obsen, die am Samstagabend kurz nach 18 Uhr mit den ersten Läufern rechnen müssen. Der Startschuss zum 7. Nordkirchner Halbmarathon fällt um 18 Uhr an der Freitreppe im Schlosspark. Nach einer Runde im Schlosspark laufen die Läufer durch das Südkirchener Tor über den Radweg in Richtung Südkirchen. Am K+K-Markt biegen sie rechts ab und gelangen durch die Wersebrede und am Ehrenmal vorbei in die Bauernschaft Obsen. Vom Hof Balster führt der Kurs rechts weiter zur Gärtnerei Gregg und mündet durch das „Selmer Tor“ wieder in den Schlosspark. Diese Runde müssen die Läufer zweimal absolvieren.

Vor dem Start des Halbmarathons
Halbmarathon-Start

Aufgrund der Chipmessung wird auf dem Obsen bei 15km im Laufe des Samstagnachmittags eine Zeitmessstation installiert. Die Antennenkabel, die durch eine Plastikummantelung geschützt sind, können von Autos überfahren werden. Wiedau. „Dies sollte im Schritttempo geschehen, um die Zeitmessanlage nicht zu beschädigen.“ Für Verständnis bittet Wiedau auch, dass sich zur Sicherheit der Wettkampf-Teilnehmer ab 18.15 Uhr bis etwa 20.30 Uhr keine Hindernisse, insbesondere keine parkenden Autos, auf der Strecke befinden und möglichst kein KFZ- und Landmaschinen-Verkehr stattfindet.

Wiedau: „Wir danken für die Rücksichtnahme der Anwohner und würden uns freuen, wenn alle an unserer Veranstaltung mitmachen. Lassen Sie echte Halbmarathon-Stimmung aufkommen und feuern Sie die Sportler an!“ Alle Anwohner sind herzlich zur Siegerehrung und anschließenden Cocktailparty am Sportplatz in Nordkirchen eingeladen.“ - Weitere Informationen unter www.fc-nordkirchen.de/leichtathletik/halbmarathon - Nachmeldungen sind Online bis Samstagmorgen 9 Uhr unter diesem Link möglich. Vor Ort sind Nachmeldungen bis etwa 20 Minuten vor dem Start möglich.

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