Mittwoch, 26. Juli 2017

Rund 900 Läufer beim 15. Nordkirchener Schloss- und Dorflauf

Neuer Streckenrekord über 5 Kilometer


900 Teilnehmer am Start, ein neuer Streckenrekord über die 5km-Strecke, bestes Laufwetter und viele Zuschauer am Ludwig-Becker-Platz und an der Strecke - die Nordkirchener Leichtathleten konnten sich am Vorabend des 1. Mai über einen gelungenen 15. Schloss- und Dorflauf freuen.

Fabian Dillenhöfer (kleines Foto) von der LG Olympia Dortmund absolvierte die 5-km-Strecke in nur 15:36 Minuten und verbesserte damit den alten Streckenrekord der Männer um zwei Sekunden. Bei den Frauen kommt mit Johannan Gerwin die Siegerin über 5-km vom benachbarten SC Union 08 Lüdinghausen. Die Gewinner des 10 km-Wettbewerbs (großes Foto zeigt den Start) sind Peggy Lange-Austrup vom Sus Olfen (38:11) und Michael Buecker (33:38) von USC Bochum.

Mit 105 Teilnehmern fand der 2,5km-Vier-Freunde-Lauf wieder großen Anklang. Sieger in der Männer-Wertung wurden die Nordkirchner Leichtathleten mit dem Team David Austrup, Leonard Jücker, Sharikan Sivanathon imd Manuel Lehmann. Die Frauen-Wertung gewann die Mannschaft Eva Schönefeld, Barbara Riesmeier, Sybille Stein und Susanne Rellensmann. Den ersten Platz der Mixed-Wertung belegte das FCN-Team von Christiopher Ruppel, Hannah Engels, Katharina Raesfeld und Annika Rottmann. Den Preis für das originellste Kostüm gewannen die "Lila Laune Bären" Marieke Klomp, Annika Klomp, Thomas Albrink und Josef Hagemann.

Alle Ergebnislisten zum 15. Schloss- und Dorflauf sind hier direkt abrufbar. Direkt in den Ergebnislisten können bei jedem Läufer Glückwünsche, Anmerkungen etc. hinterlassen werden. Ganz viele Bilder vom Lauf gibt es unter diesem Link zu sehen.

Strecke für den 15. Schloss- und Dorflauf amtlich vermessen

Unterwegs mit dem Jones-Counter

Es kann losgehen: Am Wochenende wurde die Laufstrecke für den 15. Schloss- und Dorflauf am 30. April in Nordkirchen amtlich neu vermessen. Damit ist die Strecke wieder Bestzeiten-tauglich, denn nur die offizielle Vermessung einer Laufstrecke nach den Bestimmungen des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) ermöglicht eine Anerkennung der gelaufenen Zeiten.

Die erneute amtliche Streckenvermessung war notwendig geworden, da aufgrund der Baustelle im Ortskern von Nordkirchen die Streckenführung leicht modifiziert werden musste, erläutert Willi Wiedau, erster Vorsitzender der Leichtathletikabteilung des FC Nordkirchen. Den DLV-Bestimmungen zur Streckenvermessung liegen die Regeln der internationalen Athleten-Vereinigung IAAF (International Association of Athletics Federations) zugrunde. Zum Einsatz kommt dabei der sog. Jones-Counter, ein eigentlich einfaches Zählgerät, das an einem Fahrrad befestigt ist und die Umdrehungen des Vorderreifens zählt, erklärt der amtliche Streckenvermesser Jürgen Jendreizik aus Oelde. Für eine exakte Vermessung wird der Jones-Counter unmittelbar vor und nach der eigentlichen Streckenvermessung auf einer Referenzstrecke kalibriert. In Nordkirchen befindet sich die 1km lange Prüfstrecke im Schlosspark. Notwendig ist diese Eichung, um das Zählgerät an die Luftdruckverhältnisse vor Ort anzupassen. Die Wettkampfstrecke selbst wird dann zwei- bis dreimal mit dem Fahrrad abgefahren. Ein detailliertes Protokoll dokumentiert den Streckenverlauf, um sicher zu stellen, dass beim Wettkampf der ausgemessene Kurs gelaufen wird. Der Veranstalter muss dafür Sorge tragen, dass die Läufer über Bürgersteige und Grünflächen nicht abkürzen.

Bis Sonntag hatten sich fast 500 Läufer und Läuferinnen für die verschiedenen Läufe des 15. Schloss- und Dorflauf angemeldet. Die Bambinis sind hier nicht eingerechnet. Insgesamt werden über 900 Läufer und Läuferinnen aus der näheren und weiteren Umgebung erwartet. – Gegen 17.25 Uhr wird Bürgermeister Dietmar Bergmann am Dienstag die Veranstaltung offiziell eröffnen. – Weitere Informationen unter www.fc-nordkirchen.de/leichtathletik.

Halbmarathon in Den Haag


Trotz Tiefsttemperaturen beste Zeiten für die Läufer aus Nordkirchen

Nordkirchen  – Mit 25 Läufern und Läuferinnen war der FC Nordkirchen dieses Jahr zum Halbmarathon nach Den Haag gefahren. Schnellste Nordkirchner waren Jörg Meier und Marieke Klomp, die mit hervorragenden Zeiten imponierten.  Bei sehr winterlichen Temperaturen um die Null Grad war der Halbmarathon in Den Haag, der mit etwa 8.000 Finishern zu den größten Halbmarathons in Europa zählt, schon vor dem Startschuss eine Herausforderung. Die an sich flache Strecke gilt als schnell. Die niedrigen Temperaturen erschwerten jedoch die Bedingungen.

Schnellster Nordkirchner Läufer war erwartungsgemäß Jörg Meier, der die 21,0975 km in 1:27:27 Stunden lief und damit weniger als eineinhalb Stunden benötigte. Meier verbesserte seine persönliche Bestleistung damit um sechs Minuten. In seiner Altersgruppe (M45) belegte Meier einen guten 47. Platz. Schnellste Nordkirchner Läuferin war Marieke Klomp, die mit 1:37:05 Stunden ein beeindruckendes Halbmarathon-Debut ablieferte und damit zugleich die zweitschnellste Nordkirchner Zeit lief – noch vor dem zweitschnellsten Nordkirchner Mann Bernd Bechtloff, der nach 1:42:16 Stunden die Ziellinie überquerte. Ebenfalls unter der legendären zwei Stunden-Marke blieben Bechtloff’s Tochter Pia mit 1:52:26 Stunden sowie Andrea Baran, Heide Glasow (beide 1:58:30) und Maik Schnurawa (1:58:32). Karin Nordhaus (2:00:06) verfehlte diese denkbar knapp. Der bereits in der Altersklasse M70 laufende Manfred Burger belegte mit 2:02:42 Stunden einen beeindruckenden 12. Platz in seiner Altersgruppe.

Über die in Den Haag ebenfalls angebotene 10km-Distanz waren drei Nordkirchner gestartet: Josef Hagemann musste sich im vereinsinternen Duell mit 43:55 Minuten knapp Hans-Jürgen Klein geschlagen geben, der mit 42:25 Minuten ins Ziel kam. Seine Frau Iris Klein benötigte 53:37 Minuten für die 10 km-Strecke.

Ergebnisse, Den Haag Halbmarathon (21,0975 km): Jörg Meier 1:27:27 (47. Altersklasse M45), Marieke Klomp 1:37:05 (42. WU20), Bernd Bechtloff 1:42:16 (66. M55), Pia Bechtloff 1:52:26 (287. WU20), Andrea Baran 1:58:30 (156. W40), Heide Glasow 1:58:30 (110. W45), Maik Schnurawa 1:58:32 (775. M40), Karin Nordhaus 2:00:06 (167. W40), Bernhard Lammers 2:01:08 (706. M45), Andreas Pelster 2:01:11 (545. M50), Gabi Bechtloff 2:01:27 (24. W55), Hildegard Stratkemper 2:02:17 (87. W50), Manfred Burger 2:02:42 (12. M70), Renate Lütke Holz 2:04:45 (25. W55), Albert Woyt 2:05:51 (58. M65), Rainer Lohmann 2:06:09 (779. M45), Willi Wiedau 2:07:01 (763. M45), Jutta Wiedau-Ringelkamp 2:10:17 (249. W40). Patrick Krälemann 2:10:26 (1.833. MU20). Bernhard Boländer 2:10:26 (834. M45), Kerstin Kolbert-Hempel 2:12:05 (199. W45), Christel Krälemann 2:12:44 (129. W50), - denHaag 10km: Hans-Jürgen Klein 42:25 (189.), Josef Hagemann 43:55 (288.), Iris Klein 53:37 (574.).

Zum Foto: Dick vermummelt starteten die Läufer des FCN in Den Haag bei Temperaturen knapp über Null Grad: Willi Wiedau, Bernhard Lammers, Andreas Pelster und Kerstin Kolbert-Hempel (von links) und 21 weitere.

Leichtathletik: Achtelik siegt in Gent!

Alfred Achtelik erneut nicht zu schlagen!

Bei den offenen Belgischen Meisterschaften der Senioren in Gent ging der Nordkirchener Stabhochspringer Alfred Achtelik an den Start. Der 52-jährige Stabartist vom FC Nordkirchen, der erst vor wenigen Tagen mit sehr guten 4,25m zum 18.Mal Deutscher Seniorenmeister in seiner Altersklasse wurde, wollte dort seine derzeitige gute Form testen und hatte sich deshalb eine neue Jahresbestleistung als Ziel gesetzt. Dabei sah es am Anfang noch sehr gut aus. Bei 4,10m stieg er in den Wettkampf ein und übersprang diese Höhe locker. Damit stand er dann auch bereits als Gesamtsieger bei diesen Meisterschaften fest. Doch dann passierte das Malheur. Bei seinem Versuch über 4,20m brach leider der Stab, den er sich erst im letzten Jahr gekauft hatte. Ärgerlicherweise war es sein derzeit bester Stab, mit dem er zuletzt sowohl die meisten Trainingssprünge absolvierte, als auch alle größeren Höhen in den letzten Wettkämpfen gesprungen hatte. Achtelik machte dann zwar noch weitere Versuche mit seinem Ersatzstab, der aber zurzeit doch noch etwas zu hart für ihn ist. „Ärgerlich, dass ich jetzt keinen vernünftigen Trainingsstab mehr habe,“ so der Kommentar von Achtelik. Jetzt wird er demnächst vorübergehend wohl wieder auf seine alten Stäbe zurückgreifen müssen, die bereits 15 Jahre alt sind und dementsprechend natürlich besonders bruchgefährdet sind.
Schade ist auch, dass er aufgrund seiner längeren Verletzungspause nicht mehr rechtzeitig für die Senioren-Hallen-Europameisterschaften in San Sebastian in Spanien gemeldet hatte, die jetzt am kommenden Donnerstag leider ohne ihn stattfinden werden. In seiner derzeitigen Form hätte er dort eindeutig zu den Titelfavoriten gezählt.

Gute Resonanz bei "Fit für den Schloss- und Dorflauf"

Über 50 Läufer bereiten sich auf den Schloss- und Dorflauf vor

Nordkirchen – Über 50 Läufer kamen zum gerade angelaufenen Vorbereitungskurs ‚Fit für den Schloss- und Dorflauf‘, darunter auch vieleLaufanfänger. Alle sind hoch motiviert und wollen bis zum Schloss- und Dorflauf am 30. April durchzuhalten.

„Ich wollte mich mal wieder auf Vordermann bringen“, erzählt Waltraut. „Da kam die Möglichkeit am Vorbereitungskurs ‚Fit für den Schloss- und Dorflauf‘ teilzunehmen, gerade im richtigen Moment.“ Waltraut strahlt. Gerade hat sie die zweite Trainingseinheit, bei der über 20 Minuten Geh- und Laufeinheiten abwechseln, erfolgreich hinter sich gebracht.

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